[1 John 1:5]

Über 750 Gläubige nahmen am Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit (23. April 2017) beim durch die Stadtpfarre Wolfsberg organisierten Fest teil. Die Katechese von Dechant Anton Opetnik, die Lange Nacht der Versöhnung und die Mitternachtsmesse versammelten schon zur Vigil des Festes (22. April 2017) viele Menschen. Das Nachmittagsprogramm am Sonntag mit Lobpreis, Glaubenszeugnissen, Stunde der Barmherzigkeit, Impulsen und Heiliger Messe mit Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz war eine besondere Glaubensdemonstration.

 

13:30 Uhr

Schon eine Stunde vor der offiziellen Begrüßung durch Stadtpfarrer Engelbert Hofer waren die ersten Teilnehmer des ersten Festes der Barmherzigkeit in der Markuskirche versammelt. Nicht nur Wolfsberger, sondern sehr viele Gäste aus Kärnten und der Steiermark, die privat oder mit organisierten Gruppen mit Bussen ins Herz des Lavanttales gekommen waren, hatten großes Interesse, schon von Anfang an bei diesem Ereignis dabei zu sein.

Der erste Programmpunkt des Festes, der durch Jakob Mokoru (Jugendzentrum „Avalon“ Wolfsberg) kompetent und humorvoll moderiert wurde, waren Glaubenszeugnisse. Tief gehende Worte, die konkrete Menschen und konkrete Situationen beschrieben, berührten die Herzen der Menschen und motivierten zum Nachdenken. Über ihre Glaubens- und Gotteserfahrung in ca. 8 Minuten dauernden Aussprachen erzählten: Eva Maria Kölbl-Perner (Pastoralassistentin und Krankenhausseelsorgerin im LKH Wolfsberg), Maria Bacher (Loretto Gemeinschaft Kärnten), Familie Henckel von Donnersmarck (Schloss Wolfsberg), Stadtpfarrer Engelbert Hofer, Gemeinschaft Cenacolo (Burgenland). Als Kommentar zu jedem Zeugnis sang eine Musikgruppe aus dem Lavanttal ("MusiKlan") immer ein Lobpreislied. Dank eines extra für das Fest gestalteten Begleitheftes war dieses und auch alle anderen Gesänge kein Konzert, sondern gemeinschaftliches Gebet, das auf Jesus Christus orientiert war.

Der erste Punkt des Programms erreichte eine breite Zielgruppe, für die die christliche Lebenseinstellung anderer Menschen den eigenen Glauben motivieren und stärken kann.

15:00 Uhr

Der zweite Teil des Festes war die so genannte "Stunde der Barmherzigkeit", die kurz vor 15 Uhr Bläser vom Kirchturm aus mit dem Lied "Großer Gott wir loben dich" für die ganze Stadt angekündigt hatten. Die eine Stunde lang dauernde Eucharistische Anbetung, welche Kaplan Christoph Kranicki führte, wurde musikalisch vom Singkreis "MIRA" gestaltet. Ein meditatives Gebet ermöglichte zahlreichen versammelten Gläubigen eine tiefe Begegnung mit Gott. Man hörte u.a. den wunderbar gesungenen Rosenkranz zur Göttlichen Barmherzigkeit und die Hymne des Jahres der Barmherzigkeit "Misericordes sicut Pater". Während der Anbetung nahmen vier Priester in den Seitenkapellen die Beichte ab: Pater Antonio Sagardoy, Eugen Länger, Bernd Wegscheider und Martin Edlinger. Nach dieser Anbetungsstunde wurden alle zur Kaffeepause ins Zelt eingeladen.

 

16:30 Uhr

Nach der Kaffeepause versammelten sich wieder zahlreiche Anwesende in der Markuskirche, um drei „Vorträge des Tages“ zu hören und dazwischen auch Lieder zu singen, die von der Gruppe „Misericordes“ begleitet wurden. Die drei Vorträge wurden gehalten von:

⦁   Bischofsvikar Pater Antonio Sagardoy – „Barmherzig wie der Vater“
⦁   Sr. Koleta Fronckowiak aus Krakau – „Schwester Faustyna und Göttliche Barmherzigkeit“
⦁   Familienseelsorger Michael Kopp – „Freude der Liebe (Papst Franziskus) im alltäglichen Miteinander leben“.

 

18:00 Uhr

​Kurz vor 18 Uhr erfüllten über 120 MusikerInnen das Presbyterium. Mit feierlichem Einzug, der durch Organist Stefan Neptusiak begleitet war, zog Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz mit Konzelebranten und MinistrantInnen in die mit Menschen gefüllte Markuskirche (ca. 800 Teilnehmer) ein und stand der wunderbaren und unvergesslichen Begegnung mit Gott vor. Die gewaltigen Musikstücke: „Missa brevis“ von Jakob de Haan und „Aprite le porte a Cristo“ sowie „Jesus Christ you are my live“ von Marco Frisina machten diese Heilige Messe zu einem wunderbaren Erlebnis, das alle Versammelten begeisterte. Die musikalische Gestaltung hatte dabei die Bergkapelle St. Stefan (Kathrin Weinberger) und der Projektchor mit Sängern aus den Kirchenchören St. Johann, dem Singkreis Thürn, dem Kirchenchor St. Andrä und dem Chorus Paradisi inne.


Die bewegenden Worte der Homilie bleiben wohl lange in Erinnerung, noch mehr im Herzen der Gläubigen.


Zum Schluss des Gottesdienstes dankte Stadtpfarrer Engelbert Hofer dem Diözesanbischof, allen Versammelten und auch dem Vorbereitungsteam ganz herzlich für alles. Danach bekam jeder Teilnehmer des Festes im Zelt, das zwischen der Kirche und dem Pfarrhof am Markusplatz aufgebaut wurde, etwas zu Essen und zu Trinken. Auf diese Weise schloss man bei einem gemütlichen Beisammensein das erste Fest der Barmherzigkeit in Wolfsberg ab.​

Der Glaube an die Barmherzigkeit ist keine Gehirnakrobatik, sondern er wirkt sich konkret erfahrbar in unserem Leben aus. Dazu dient das Fest der Barmherzigkeit.

Pater Karl Wallner, Nationaldirektor Missio Österreich 

FEST

DER GÖTTLICHEN

BARMHERZIGKEIT

IN KÄRNTEN

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Stadtpfarre Wolfsberg

Markusplatz 3

9400 WOLFSBERG

TEL: 0043 67687725221

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